Fachtagung

4. Internationale Fachtagung Rotorblätter von Windenergieanlagen

10.05.12 | Redakteur: Jan Vollmuth

(Bild: Nordex)

Die 4. internationale Tagung "Rotorblätter von Windenergieanlagen" in Essen gibt einen umfassenden Themenüberblick für die gesamte Lebensdauer eines Rotorblattes von den Berechnungsmethoden und Materialkennwerten bis zu Zustandsüberwachung, Instandhaltung und Instandsetzung von Schäden.

Rotorblätter sind das Herzstück einer Windenergieanlage. Sie bestimmen den maximalen Energieertrag, der dem Wind entzogen werden kann. Ihre volle Funktionsfähigkeit und Ermüdungssicherheit ist über einen Zeitraum von wenigstens 20 Jahren zu gewährleisten.

Um dem im Rahmen der Entwicklung der Konstruktion und des Baus von Rotorblättern zu begegnen, ist eine umfassende Kenntnis der spezifischen Grundlagen wie z.B. der äußeren und inneren Beanspruchungen, Berechnungsmethoden und Materialkennwerte erforderlich. Langlebige Konstruktionen und optimierte Fertigungstechnologien sind deshalb ebenso wesentliche Voraussetzungen für lange Inspektionsintervalle, wie neue und neu zu entwickelnde Methoden der Zustandsüberwachung sowie zur Erkennung und Beseitigung von Fehlern.

Zunehmend rücken auch neue Verfahren zur automatisierten Fertigung in den Blickpunkt. Nur so werden die erforderlichen Stückzahlen mit entsprechender Qualität in Zukunft zu produzieren sein.

Umfassender Themenüberblick

Die 4. internationale Tagung "Rotorblätter von Windenergieanlagen / Wind Turbine Rotor Blades" in Essen gibt einen umfassenden Themenüberblick für die gesamte Lebensdauer eines Rotorblattes von den Berechnungsmethoden und Materialkennwerten über die Aerodynamik und optimierte und automatisierte Fertigungstechnologien bis zu Zustandsüberwachung, Instandhaltung und Instandsetzung von Schäden.

In zwei Parallelsitzungen am zweiten Tag, die sich zum einen mit der Herstellung und Automatisierung von Rotorblättern und zum anderen mit der Zustandsüberwachung, den Schäden und der Instandsetzung von Rotorblättern beschäftigen, werden die aktuellen Themen vertieft.

Unter der Leitung von Christoph Kensche (Momentive Speciality Chemicals) und Herrn Dr. Trappe (Bundesanstalt für Materialforschung- und Prüfung) referieren Fachleute und verbinden die theoretischen Betrachtungen mit ihrem langjährigen praktischen Erfahrungsschatz.

Die Veranstaltung wendet sich an Entwickler, Konstrukteure, Fertigungsingenieure und Techniker der Hersteller, ebenso wie an Mitarbeiter von Betreibern, Versicherungen, Banken und Sachverständigen.

Die Tagung wird komplett zweisprachig deutsch/englisch angeboten.

Veranstaltungstermin ist der 19.-20.6.2012 in Essen. Wie im Vorjahr erwartet das Haus der Technik wieder 200 Fachleute. (jv

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 33640820) | Fotos: Nordex